Glossar

Gewinnabführungsvertrag / Ergebnisabführungsvertrag / EAV

Ein Gewinnabführungsvertrag (bzw. Ergebnisabführungsvertrag, abgekürzt EAV) ist ein Vertrag, der eine Kapitalgesellschaft (Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien oder eine GmbH) verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an ein beherrschendes Unternehmen abzuführen. Entsteht umgekehrt ein Jahresfehlbetrag, so muss das beherrschende Unternehmen diesen ausgleichen, weshalb die Bezeichnung Ergebnisabführungsvertrag zutreffender ist.

Die Rechtsprechung hat für die steuerliche Anerkennung eines Gewinnabführungsvertrages was Vetragsabschluss, Umsetzung und Eintragung in den Handelsregistern betriift, hohe Anforderungen aufgestellt.

Steuerlich kann ein Gewinnabführungsvertrag eine körperschaftliche Organschaft zur Folge haben.