News/Archive

Keine Hinweispflicht des Steuerberaters zur Insolvenzreife (BGH)

am 07.05.2013 12:00 Uhr von Carsten Henske

Leisätze

Hintergrund

Der Geschäftsführer einer GmbH ist dieser zum Ersatz von Zahlungen verpflichtet, die nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft oder nach Feststellung ihrer Überschuldung geleistet werden (sog. Zahlungsverbot, § 64 S. 1 GmbHG; § 64 Abs. 2 GmbHG aF)

Hinweis

Das Gericht hat darauf hingeweisen, dass eine Haftung des Steuerberaters für einen Insolvenzverschleppungsschaden nur eintreten kann, wenn dieser ausdrücklich mit der Prüfung der Insolvenzreife beauftragt war.

Wir verweisen auf die Anmerkungen von Meixner/Dr. Schröder in der DStR 22/13, S. 1151 vom 01.06.2013.

Fundstelle(n):

BGH, Urteil vom 7. März 2013, IX ZR 64/12
Vorinstanz OLG Köln

Kategorien: Insolvenz, Rechnungswesen