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Geldwäschebekämpfung - Die Aufgaben der Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland

am 19.09.2016 12:00 Uhr | Ansprechpartner Carsten Henske (Steuerberater, Geschäftsführer der Henske Sohn & Cie. GmbH Steuerberatungsgesellschaft)

Zentralstelle für Verdachtsmeldungen

Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11.09.2001 wurden national und international bei der Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus eine Reihe neuer gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien verabschiedet, die das Betätigungsfeld von Straftätern immer mehr einschränken sollen.

So wurde im Bundeskriminalamt eine Zentralstelle für Verdachtsmeldungen, im internationalen Sprachgebrauch FIU (Financial Intelligence Unit) genannt, geschaffen. Dieser obligen nach § 10 Geldwäschegesetz (GwG) die Aufgaben,

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 24.054 (2013: 19.095) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz (§§ 11, 14 GwG) an die FIU übermittelt. Dies entspricht einer Steigerungsquote von 26 %.

Seit Beginn der statistischen Erhebung im Jahr 2003 sind die Verdachtsmeldungen um mehr als das 3,5-fache gestiegen.

Kategorien: Einkommensteuer, Finanzen, International, Steuerstrafrecht